• Katzen

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Verhaltenstherapie für Katzen

 

Bild oben : unser Kater "Nathan"



Die Zahl verhaltensauffälliger Katzen steigt stetig. Für Tierärzte und Besitzer ist der Umgang mit diesen "Problemkatzen" oft sehr schwierig.

Bei mir lernen Sie, Ihre Katze zu verstehen und angemessen auf ihre Signale zu reagieren.

Die Verhaltenstherapie für die Katze umfasst einen Hausbesuch und die Analyse des Verhaltens in einem ausführlichen Gespräch sowie die Entwicklung eines Therapieplans.

Hilfe bei folgenden Problemen ist möglich:

  • Unsauberkeit
  • Markieren (Harn, kratzen)
  • psychogene Alopezie (Haarverlust ohne medizinische Ursache)
  • Aggressivität gegenüber Menschen oder Artgenossen
  • Exzessives Lecken
  • Fressen von ungenießbaren Gegenständen
  • Beratung vor einem Umzug oder der Anschaffung einer Zweitkatze

Auch regelmäßige Zuchtüberwachungen führe ich auf Anfrage durch.

Preise auf Anfrage.

 

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Allgemeines

Unsere Hauskatzen stammen von der nordafrikanischen Wildkatze ab. Da die Katze kein Rudeltier ist und nicht von sich aus bereit ist sich dem Menschen anzuschließen, unterlag die Zähmung anderen Mechanismen.

Im Tal des Nils dem heutigen Sudan damals Ägypten vor etwa 5000 Jahren wurden Ackergemeinschaften gebildet. Zur Aufbewahrung der Ernteerträge wurden Kornspeicher angelegt. Diese zogen natürlich Mäuse, Ratten und andere Nagetiere an. Das wiederum zog die Katzen an. Die Menschen schätzen die Fähigkeit der Katzen, die Nagerpopulation zu kontrollieren. Die Katzen profitieren zusätzlich von der Nähe zu den Menschen. Die Feinde der Katzen, Hyänenhunde, Greifvögel und Giftschlangen mieden die Nähe des Menschen. Die Katzen warfen auch Ihre Jungtiere in direkter Umgebung des Menschen. Der Gewöhnungsprozess wurde intensiever und der Grundstein für eine enge Mensch-Katzen-Beziehung wurde gelegt.

Verhaltensmuster

Katzen führen quasi ein Doppelleben: Zuhause bleiben sie Katzenkinder, die sich gerne umsorgen lassen. Draußen, auf der Pirsch hingegen, ist die Katze völlig erwachsen, ein freies Tier das nicht auf Hilfe angewiesen ist. Hier führt Sie ein Leben, das Ihren Urinstinkten entspricht.

Wissenswertes

  • Die Persönlichkeit einer Katze ist stark genetisch geprägt
  • Geruchsmarken dienen der Reviermarkierung und Kommunikation (Harn und Drüsensekrete welche sich zwischen Augen und Ohren, dem Kinn, den Lippen und Schwanzansatz befinden)
  • Auch Krallenschärfen ist mit einer Geruchsmarkensetzung verbunden.
  • Das Schnurren der Katze ist nicht nur als Zeichen des Wohlbefindens zu interpretieren.(Katzen schnurren mitunter auch während einer schweren Krankheit, beim Sterben oder auf dem Behandlungstisch des Tierarztes. Es ist als soziale Geste dem Halter gegenüber oder als Beschwichtigungsversuch dominanter Individuen gegenüber zu interpretieren.)
  • einiges zur Körpersprache der Katze:
  • Entspannung: Ohren sind nach vorn und leicht nach außen gerichtet, die Schnurrharre stehen seitwärts und sind wenig gefächert.( die Katze räkelt sich faul oder sie kommt Ihnen miauend mit hoch aufgerichteten Schwanz und erhobenen Kopf entgegen)
  • Aufmerksamkeit: Ohren gespitzt - direkt nach vorne gedreht, die Schnurrhaare sind ebenfalls vorwärts gerichtet und breit gefächert. Die Schwanzspitze zuckt leicht hin und her.
  • Veränstigung: Die Katze drückt sich flach auf den Boden, senkt den Kopf und legt die Ohren an. Der Schwanz liegt am Körper an und klopft mit ihm auf den Boden.
  • Verteidigungsstellung: Die Katze will sich so groß wie möglich machen- sträubt das Fell und krümmt den Rücken. Der Schwanz peitscht hin und her. Die Ohren liegen seitwärts am Kopf an und die Pupillen sind Riesengroß.
  • Katzen jagen nur Beutetiere die nicht größer sind als sie selbst
  • Katzen die in Ihrer Kindheit alleine aufgewachsen sind, zeigen im Alter die Tendenz zum Einzelgänger

 

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